Was ändert sich im Jahr 2015?

Was ändert sich im Jahr 2015Banken, Sparkassen, Versicherungen und Wohnungsbaugenossenschaften führen ab 2015 die Kapitalerträge die auf die Kirchensteuer entfallen direkt an den Fiskus ab. Bisher war das nur der Fall, wenn die Steuerzahler das wünschten. Reuige Steuersünder kommen an 1. Januar 2015 nicht mehr so glimpflich davon. Wer beim Finanzamt Selbstanzeige stellen will muss mit höheren Hürden rechnen als bisher. Wenn der hinterzogene Betrag unter 25.000 Euro liegt kommt der Steuerhinterzieher völlig straffrei davon. Bisher lag die Grenze bei 50.000 Euro. Durch die bessere Zusammenarbeit der deutschen Behörden mit ehemaligen Steueroasen steigt das Risiko entdeckt zu werden.

Grunderwerbssteuer in zwei Bundesländern erhöht

In den vergangenen Jahren haben einige Bundesländer die Grunderwerbssteuer auf 6,5 Prozent erhöht. Jetzt zogen Nordrhein-Westfalen und das Saarland nach und haben ab 01. Januar ebenfalls auf 6,5 Prozent erhöht. Zum Vergleich: für den Kauf von einem Grundstück mit Haus für 250.000 Euro musste in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr noch 12.500 Euro Grunderwerbssteuer berappt werden, im neuen Jahr erhöht sich der Betrag auf 16.250 Euro.

Der Mindestlohn gilt mit wenigen Ausnahmen

Arbeitnehmer, auch Minijobber, bekommen endlich den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Es gibt nur Was ändert sich im Jahr 2015 1wenige Ausnahmen. Wer als Minijobber bisher 450,00 Euro monatlich verdiente, kann jetzt leicht die Geringfügigkeitsgrenze überschreiten. Hier gilt es die Arbeitszeit zu senken, um den Status als Minijobber nicht zu verlieren. Ab 01.01.2015 sind Arbeitsbeginn und Arbeitsende sowie die Dauer der Tätigkeit aufzuzeichnen.

• Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse sind jetzt für 3 Monate oder 70 Tage versicherungsfrei erlaubt

• Für Ehrenamtliche und Freiwilligendienste gibt es durch das Mindestlohngesetz keine Änderung

Beitragsbemessungsgrenze für Kranken- und Pflegeversicherung gestiegen

Ab dem 01.01.2015 ist die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung von 4.050 auf 4.12

5 Euro in den neuen und alten Bundesländern gestiegen. Für die renten- und Arbeitslosenversicherung wurde die Beitragsbemessungsgrenze von 5.950 auf 6.050 Euro in den alten Bundesländern angehoben. In den neuen Bundesländern wurde sie von 5.000 auf 5.200 Euro erhöht.

Freigrenzen für Aufmerksamkeiten und Arbeitsessen erhöht

Arbeitsgeber dürfen ihren Angestellten ab dem 01.01.2015 bei Hochzeit, Geburt eines Kindes, rundem Geburtstag oder Jubiläum Geschenke bis zu 60,00 Euro machen, ohne dass dafür Steuern oder Sozialabgaben anfallen.

Bildquelle 1: ©Lupo / pixelio.de
Bildquelle 2: © Rainer Aschenbrenner / pixelio.de

Leave a Reply

*