VW-Verkaufszahlen zurückgegangen

VW-Verkaufszahlen zurückgegangenObwohl der US-Automarkt floriert sind die Verkaufszahlen von VW zurückgegangen. Im Gegensatz zu anderen großen Herstellern, die zulegen konnten, hat VW im Juni 22 Prozent weniger Neuwagen der Kernmarke an den Mann gebracht, als im Vorjahr. Es ist bereits der 15 Monat in Folge, dass der Absatz schrumpfte und mittlerweile findet sich der Wolfsburger Autohersteller wieder auf dem Niveau von Mitte 2011. Sogar General Motors hat es trotz der beispiellosen Rückrufserie geschafft leicht zuzulegen.

VW setzt große Hoffnungen in neuen SUV

Die Entscheidung über den Produktionsort des extra für die USA entworfenen SUV-Modells wurde noch nicht getroffen. In dieses neue Modell setzt Volkswagen große Hoffnungen. Die besten Chancen werden dem relativ neuen Standort Chattanooga in Tennessee eingeräumt. Der Siebensitzer könnte alternativ auch in Mexiko montiert werden. Im Jahr 2016 soll der sogenannte Crossblue bei den Händlern stehen, der zusammen mit einem kleineren SUV-Modell eine Trendwende bei VW einleiten soll.

Schwere Autos werden am US-Markt bevorzugt

In den USA verkaufen sich die schweren Wagen besonders gut. Beim italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler liefen Geländewagen von Jeep sowie Pick-up-Trucks von Ram so gut, dass konzernweit ein Verkaufsplus von 9 Prozent erzielt wurde. Dank der guten Verkäufe der SUV-Marke GMC schaffte General Motors ein Verkaufsplus von 1 Prozent. Das Wachstum bei Porsche brachte ebenfalls ein SUV, der kompakte Macan. Nach dem erfolgreichen Einstand sind die Verkäufe bei Porsche um 11 Prozent gestiegen. Der Porsche Cheyenne, das größere und ältere Modell hingegen hat spürbar weniger Abnehmer gefunden als im Jahr zuvor.

Neuer Audi A3 lässt Verkaufszahlen steigen

Audi, ein Teil des VW-Imperiums konnte seine Verkäufe um 23 Prozent steigern. Dabei stand der neue und kompakte A3 fast für das gesamte Wachstum. BMW ist in den USA noch vor Mercedes-Benz weiterhin der größte Premiumauto-Verkäufer. Auf dem wichtigen US-Markt haben beide Autokonzerne prozentual einstellig zugelegt. Bei Ford hingegen machten sich mehrere Modellwechsel negativ bemerkbar, unter anderem sie bei den Pick-ups der F-Serie. Dass im Juni zwei Verkaufstage weniger zur Verfügung standen als im vergangenen Jahr kam erschwerend hinzu.

Bildquelle:© Thorben Wengert / pixelio.de

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