Online Shops und ihre Bezahlsysteme

Online Shops und ihre BezahlsystemeDer Warenkorb vom Online-Shop ist gefüllt, aber an der Online-Kasse zögern viele. Welche Bezahlmethode ist die sicherste? Rechnung, Barzahlen, Paypal oder Klarna? Oftmals wissen die Verbraucher einfach nicht wie die Bezahlsysteme funktionieren. Im Internet einkaufen ist einfach, allerdings ist es nicht einfach bei der Vielzahl von unterschiedlichen Shops und Produkten die Auswahl zu treffen. Die Qual der Wahl haben Kunden auch bei den Zahlungsmöglichkeiten. Nach Meinung von Verbraucherschützern bietet die Bezahlung auf Rechnung immer noch entscheidende Vorteile, denn der Kunde bezahlt erst wenn er die Ware erhalten hat und muss seine Kontodaten nicht im Netz eingeben. Was macht ein Kunde aber, wenn Bezahlung mit Rechnung nicht angeboten wird?

Vorauszahlung, Rechnung oder Paypal & Co.

Bei einer Vorauszahlung besteht immer das Risiko, dass die Ware nicht geliefert wird. Dieses Risiko geht allerdings auch ein Händler ein der seine Waren auf Rechnung verkauft und diese nach dem Versand der Ware nicht bezahlt wird. Viele Shops bieten aus diesem Grund die kundenfreundliche Rechnung nicht oder nicht mehr an. Es gibt aber auch andere Bezahlsysteme die sicher sind und Kunden vor allem wegen der Bequemlichkeit anziehen. Für die Bezahlung eine Online-Überweisung auszufüllen oder gar zur Bank zu gehen ist einigen Kunden schon zu viel Aufwand. Hier schaffen moderne Bezahlsysteme wie Paypal, Klarna und Sofortüberweisung Abhilfe. Die persönlichen Kontodaten sind mal bei den Anbietern hinterlegt oder die Systeme leiten zur Online-Banking-Seite einer Bank weiter. Sie können aber auch als eine Art Bürge zwischen dem Käufer und dem Verkäufer auftreten und so für Vertrauen sorgen.

Ein erfolgreiches Bezahlsystem erfüllt drei Voraussetzungen:

• Sicherheit
• Breite Verfügbarkeit
• Einfache Handhabung

Laut einer Studie wurden im vergangenen Jahr 38 Prozent der Online-Einkäufe per Rechnung bezahlt, 24 Prozent per Lastschrift, 14 Prozent mit Kreditkarte, 2 Prozent per Nachnahme, 1 Prozent auf Ratenkauf und 19 Prozent auf digitale Bezahlsysteme. Ein Großteil der digitalen Bezahlung entfällt auf Paypal. Sofortüberweisung wird ebenfalls intensiv genutzt. Barzahlen scheint sich momentan zu etablieren und verfolgt einen gänzlich neuen Ansatz. So kaufen die Kunden im Online-Shop ein, erhalten einen Zahlschein und bezahlen die Ware beim Händler vor Ort, wie in einem Telekom-Shop. Mit diesem System kommen die Online-Shops allen Kunden entgegen die ihre Daten schützen möchten, kein Girokonto besitzen oder Probleme mit der Bonität haben.

Die Sicherheit der Bezahlsysteme

Was die Sicherheit der Bezahlsysteme angeht, so müssen sie alle strenge Vorgaben vom Gesetzgeber erfüllen, sonst dürfen die Anbieter ihr Bezahlsystem erst gar nicht auf den Markt bringen. Eine mögliche Gefahr sind Phishing-Mails, die eine Gefahr von außen sind. Wenn die Unternehmen mit den Kundendaten nicht sorgfältig genug umgehen, ist das eine der größten Gefahren bei Online-Bezahlsystemen. Wenn Verbraucher in Phishing-Mails aufgefordert werden ihre Daten einzugeben sollten die Alarmglocken läuten, selbst wenn diese genauso wie die Originalportale aussehen. Die Anbieter von Bezahlsystemen fordern ihre Kunden niemals zur Eingabe ihrer Daten per E-Mail auf. Mit der Kontaktaufnahme zum Anbieter, können sich die Kunden Klarheit verschaffen. Dies sollte aber auf keinen Fall über die Kontaktdaten der potentiellen Phishing-Mail geschehen. Ein weiteres Sicherheitsrisiko beim Online-Bezahlen stellt oftmals der eigene Computer dar. Dieser sollte gut gegen Viren und Trojaner geschützt sein bevor mit den Aktivitäten im Internet begonnen wird. Ein sicheres Passwort bietet zudem Sicherheit.

Bildquelle: © Windorias / pixelio.de

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