Ölriese BP investiert in Konzernumbau

BP investiert in KonzernumbauDer britische Ölkonzern BP will eine Milliarde Dollar in den eigenen Konzernumbau investieren. Durch den sinkenden Ölpreis ist das britische Ölunternehmen stark unter Druck geraten. Außerdem ist die Bilanz schon seit Jahren geschwächt, nachdem BP nach der Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon Reparaturlosten und milliardenschwere Entschädigungen bezahlen muss. Neben der Öl- und Gasförderung soll auch der Vertrieb der eigenen Produkte verschlankt werden. Zudem will BP Arbeitsplätze im mittleren Management streichen.

Sinkende Ölpreise und Abwertung des Rubels belasten BP

Das Unternehmen wurde vom Sinkflug der Ölpreise und der Abwertung des Rubels stark getroffen. Am russischen Ölproduzenten Rosneft sind die Briten mit fast einen Drittel beteiligt. Für den Fall, dass der Ölpreis auf 60 Dollar je Barrel fällt, teste das Unternehmen aktuell seine Produkte. Im Moment kostet ein Fass der Nordseesorte Brend rund 67 Dollar.

Aktien verkauft um Strafen und Entschädigungen zu bezahlen

In den vergangenen 18 Monaten hat der britische Ölriese schon Unternehmensanteile im Wert von über 43 Mrd. Dollar verkauft, teilte der Konzernchef mit. Um für die Folgen der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko aufzukommen braucht der Konzern Geld. Nach jüngsten Angaben hat BP bisher bereits 43 Mrd. Dollar an Strafen und Entschädigungen bezahlt. Es ist durchaus möglich, dass weitere Milliardenzahlungen auf BP zukommen.

Bildquelle: © poldy / pixelio.de

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