Mobile Banking wird immer beliebter

Mobile-Banking für Smartphone-Besitzer

Etwa ein Drittel der Deutschen, die ein Smartphone oder Tablet-PC besitzen, können ihre Finanzangelegenheiten mobil erledigen. Dem Thema „Mobile Banking“ ist schon jeder zweite, der Altersgruppe von 14 bis 19 Jahren, gegenüber aufgeschlossen. Der Umgang mit mobilen Endgeräten und gehört ebenso wie die Nutzung von sozialen Netzwerken zu ihrem Alltag, wie eine Untersuchung von TNS Infratest zeigte. Den Austausch zu Finanzthemen findet überraschenderweise fast die Hälfte dieser Altersgruppe interessant. Es könnte sich dabei natürlich auch um ein altersbedingtes Phänomen handeln.

Sicherheit und Datenschutz

Trotz Mobile Banking wird die persönliche Beratung durch einen Bankberater nach wie vor gefragt sein. Unter allen Mobile Device Nutzern, ist das die vorherrschende Meinung. Bei den über 50-jährigen gibt es allerdings größere Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Internet, als bei den 14- bis 29-jährigen. Sicherheit und Datenschutz sind beim Mobile Banking genauso wie beim Online Banking ein zentrales Thema. In einer Studie wurde festgestellt, dass die Nutzer von Mobile Banking trotz dieser Bedenken immer sorgloser werden.

Beliebteste Sicherheitstechniken

Immer weniger nutzen Sicherheitsprogramme oder prüfen regelmäßig die Umsätze der Bankgeschäfte. Von den Sicherheitstechniken in Deutschland sind mobileTan und Sm@rt-TAN plus die bekanntesten und am häufigsten genutzten iTAN erlitt bei der Nutzung Einbußen, was aber darauf zurückzuführen ist, dass diese Technik von vielen Banken nicht mehr angeboten wird. Viele Nutzer haben allerdings auch zu Sm@rt-TAN plus gewechselt.

Girokonto wichtigstes Bankprodukt

Beim Mobile Banking ist bisher das Girokonto das wichtigste Bankprodukt, gefolgt von Tagesgeld, Festgeld und Sparprodukten. Das Smartphone als mobile Geldbörse wird nur selten genutzt. Der Grund ist, dass diese Möglichkeit noch nicht allzu lange und nicht von allen Banken angeboten wird. Die NFC-Technologie macht das kontaktlose mobile Bezahlen möglich. Beim kontaktlosen Bezahlen werden Daten auf einer kurzen Distanz übertragen. Es werden allerdings keine sicherheitsrelevanten Daten übertragen, sondern nur Kartennummer, Verfalldatum und Betrag. Die Akzeptanz vom kontaktlosen Bezahlen wird in den kommenden Jahren steigen. Nach der Einführung der EC-Karte dauerte es auch etwa sechs Jahre.

Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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