Rendite

Die Rendite drückt das prozentuale Verhältnis der Erträge einer Anlage zum eingesetzten Kapital aus, nach Abzug von zurechenbaren Kosten und Steuern, bezogen auf ein Jahr. Es wird unterschieden zwischen einer Bruttorendite (der Ertrag ohne Abzug von Kosten und Steuern) und einer Nettorendite (abzüglich aller Kosten, inklusive einer möglichen Inflationsrate). Zur Erzielung einer guten Rendite sollte sich der Anleger zwischen dem Minimal- und Maximalprinzip entscheiden. Denn je höher eine zu erwartende Rendite ist, umso höher ist auch das mit ihr verbundene Verlustrisiko. Beim Minimalprinzip versucht der Anleger ein festgesetztes Renditeziel mit geringstmöglichem Risiko zu erreichen. Hingegen ist beim Maximalprinzip das Risiko festgesetzt, das der Anleger bereit ist, einzugehen, um eine höchstmögliche Rendite zu erzielen. Die Mischform aus beiden, das Mini-Max-Prinzip, also eine maximale Rendite mit dem geringsten Risiko ist ein Wunschtraum, lässt sich jedoch nicht realisieren.

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