Kapitalertragsteuer

Die Kapitalertragsteuer wurde 1993 eingeführt und durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 reformiert. Wesentlich hierbei war die Veränderung in eine Abgeltungssteuer. Diese ist eine Quellensteuer auf Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne. Das bedeutet, dass der Einbehalt der anfallenden Steuern dort vorgenommen wird, wo er entsteht. Das sind vorwiegend die Kreditinstitute (geregelt in den §§ 43 ff und § 20 EStG). Der Steuersatz beträgt 25 Prozent der jeweiligen Erträge. Hinzu kommen (derzeit) 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Dies trifft dann zu, wenn kein Anspruch für einen Freistellungsbetrag oder kein Nichtveranlagungsgrund vorliegt.

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