Auszahlungsplan

Der Auszahlungsplan wird oft auch als Entnahmeplan bezeichnet. Es ist die Rückführung angesparter Guthaben unterschiedlicher Geldanlageprodukte sowie aus Kapitalinvestitionen in verschiedene Anlageprodukte. In der Regel muss erst eine Mindestgröße an Kapital erreicht werden, bevor ein Auszahlungsplan wirksam wird. Auszahlungspläne existieren insbesondere für eine Altersvorsorge.

Bereits mit Beginn der Geldanlage oder der Investition in ein bestimmtes Finanzprodukt wird der Auszahlungsplan Bestandteil einer entsprechenden Vereinbarung zwischen Anleger und dem jeweiligen Finanzinstitut bzw. einer Fondsgesellschaft. Man unterscheidet zwischen Entnahmeplänen mit Kapitalverzehr und solchen ohne Kapitalverzehr. Bei Auszahlungsplänen mit Kapitalverzehr, wird quasi die “Substanz” allmählich verbraucht, Das eingebrachte Kapital verringert sich mithin mit jeder Auszahlung. Wird hingegen die Form der Auszahlung ohne Kapitalverkehr gewählt, werden nur die Kapitalerträge, also die Zinsen zur Auszahlung gebracht unter Beachtung der Abführung der Abgeltungssteuer an das Finanzamt.

Bei einem Fondsentnahmeplan wird so verfahren, dass die regelmäßigen Auszahlungen über den Verkauf von Anteilen am Investmentfond aufgebracht werden. Hierbei kann das einzubringende Vermögen auch auf verschiedene Arten von Fonds aufgeteilt werden. Bei dieser Art von Entnahmeplänen sind zudem zusätzliche Auszahlungen möglich.

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