Keine Angst vor Geldanlagen

Keine Angst vor Geldanlagen 1Die meisten Deutschen scheuen den Kontakt mit dem Kapitalmarkt. Dadurch entgeht ihnen viel Geld und das wird sich 2015 vermutlich auch nicht ändern. Mit dem Thema Geldanlage und Altersvorsorge ist es so eine Sache. Viele nehmen sich vor, sich damit zu befassen, aber da die Aktienmärkte undurchdringlich erscheinen, blieben sie dann doch lieber auf Distanz. Dadurch entgehen Millionen Bürgern alljährlich Renditen, die das angelegte Vermögen vermehren.

Ein Anleger muss nicht alles wissen

Die meisten Menschen denken, wenn sie am Kapitalmarkt tätig werden müssten sie diesen komplett erfassen und durchschauen. Das ist allerdings unmöglich und somit ist auch das Vorhaben von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die Kurse an den Märkten entstehen nicht Keine Angst vor Geldanlagen 2zufällig, aber es ist nicht nachvollziehbar warum diese gerade steigen oder fallen. Zum einen stehen dahinter die Überlegungen von unzähligen Akteuren und zum anderen unterliegen diese einer schier unendlichen Vielfalt von Einflussfaktoren. Nicht einmal das beste Computerprogramm von einem versierten Hochfrequenzhändler schafft es diese alle zu erfassen. Skeptiker sagen oft, dass man nicht weiß wie sich die Kurse von Aktien & Co. entwickeln. Das stimmt natürlich, denn selbst Kursprognosen sind nicht immer richtig. Kaum jemand hätte 2014 gedacht, dass deutsche Staatsanleihen zu den ertragreichsten Geldanlagen des Jahres gehören. Überraschend wie alle größeren Kursausschläge kam der Absturz des Ölpreises, es ist also unmöglich eine Vorhersage zu machen.

Mehr Sicherheit durch breit gestreute Mischung

Da niemand weiß wie sich Wertpapiere entwickeln wird eine möglichst breit gestreute Mischung empfohlen. Von allem ein kleiner Happen bringt zwar nicht die Rendite, wie die beste Aktie eingebracht hätte aber dafür ist die Sicherheit größer. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Beliebtheit eines breit gestreuten Ansatzes zugenommen hat. Wer nicht selbst den Korb mit Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffen füllen will, findet eine Alternative in Mischfonds. Der Manager eines Mischfonds füllt den Korb und wird dafür bezahlt. Das ist zwar nicht billig, kann sich aber durchaus lohnen.

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