IBM will Serversparte an Lenovo verkaufen

IBM will Serversparte an Lenovo verkaufen Nachdem die ersten Gespräche zwischen IBM und Lenovo scheiterten scheinen die Verhandlungen, einem Insider zufolge der die Nachrichtenagentur Reuters informierte, wieder zu laufen. IBM will die Sparte die Computer für Firmenrechenzentren anbietet abstoßen. Lenovo hat keine Namen genannt, sondern nur erklärt, dass über einen Zukauf verhandelt wird. IBM hat sich dazu nicht geäußert.

Deal wäre für IBM und Lenovo gut

Insidern zufolge haben die beiden Unternehmen bereits im vergangenen Jahr über die Sparte x86 verhandelt. Damals konnten sie sich nicht über den Preis einigen. Bereits im Jahr 2005 hat Lenovo die PC-Sparte von IBM übernommen. Notebooks werden auch heute noch unter dem Namen ThinkPad verkauft. Einem Analysten zufolge wäre der Deal für beide vorteilhaft, da sich IBM bereits seit einiger Zeit auf Software konzentriert und sich von dem verlustreichen Hardware-Geschäft trennen will.

Lenovo will auf den Servermarkt vorstoßen

Der PC-Bauer Lenovo kämpft gegen die Verluste aus dem rückläufigen PC-Markt mit Zukäufen. Bereits seit einiger Zeit versucht Lenovo in den Servermarkt vorzustoßen. Wenn sich Lenovo mit IBM einigen kann und der Preis stimmt, würden die Zukunftsaussichten für den aufstrebenden Computerspezialisten aus China positiv aussehen.

IBM legt Jahresbilanz vor

Es wird davon ausgegangen, dass IBM erst nach der Vorlage der Jahresbilanz am Dienstagabend die strategische Weichenstellung bekannt gibt. Aus dem Aktienhandel gab es zu Wochenbeginn keine klärenden Kurssignale, denn anlässlich des Feiertages zum Gedenken an Martin Luther King hat an der New Yorker Wall Street kein Handel stattgefunden. Die US-Börsen starten am Dienstag in eine verkürzte Woche, in der etwa 15 Prozent der Unternehmen die im S&P-500-Index notiert sind ihre Quartalszahlen vorlegen. Für zusätzliche Bewegung dürften die Verkaufspläne bei IBM sorgen.

Bildquelle: © Shininess / pixelio.de

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