HypoVereinsbank plant tiefgreifenden Umbau

HypoVereinsbank plant tiefgreifenden UmbauDie Hypo-Vereinsbank will ihre Kosten mit einem umfassenden Einschnitt in den Griff bekommen. Einst gehörte das Münchener Institut zu den größten Geschäftsbanken Deutschlands und verfügte übe rein weitverzweigtes Filialnetz. Jetzt sollen fast die Hälfte der Filialen geschlossen und knapp 1600 Stellen gestrichen werden. Diese Berichterstattung der „Welt am Sonntag“ wurde vom Vorstandschef Theodor Weimer weder bestätigt noch dementiert. Er bestätigte aber, dass Filialen geschlossen werden, weil dieser Vertriebsweg von den Kunden nicht mehr genutzt wird.

Aufbau eines Multikanal-Angebotes

Der Umbruch der durch die digitale Revolution im Bankgeschäft ausgelöst wurde erforderte den Aufbau des Multikanal-Angebots. Dieser Transformationsprozess wird jetzt fortgesetzt. Die HVB wird die erste Bank in Deutschland, die das Privatkundengeschäft grundlegend modernisiert. Bis Ende 2016 wird in mobile und internetbasierte Angebote massiv investiert. Über Details wird derzeit mit den Arbeitnehmervertretern gesprochen. Für den Personalabbau wären bei 1600 abzubauenden Stellen etwa 240 Mio. Euro fällig. Das sind Zahlen die Weimer nicht bestätigen kann, denn über Details werden erst im März kommuniziert. Unbestritten ist, dass die neue Strategie für sämtliche Standorte und Mitarbeiter Veränderungen bedeuten.

Veränderungen auch bei der österreichischen Unicredit-Tochter

Die HypoVereinsbank gehört zur italienischen Unicredit. Momentan stehen im gesamten Unicredit-Konzern große Veränderungen an. Die österreichische Bank Austria, ebenfalls eine Unicredit-Tochter, hat auch den umfassenden Umbau des Filialnetzes angekündigt. Im Finanzwesen spielt Online-Banking eine immer größere Rolle und damit wollen die Banken ihre Kosten massiv senken.

Bildquelle: © Q.pictures / pixelio.de

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