Gold für Anleger nicht mehr interessant

Gold für Anleger nicht mehr interessantAnleger haben anscheinend kein Interesse mehr an Gold. Am Montag sind die Goldbestände im SPDR Gold Trust, dem größten mit Gold unterlegten börsengehandelten Produkt, stark zurückgegangen. Der Goldpreis hat sich zwar vom niedrigsten Niveau dieses Jahres erholt, aber trotzdem ziehen Investoren ihre Mittel ab. Am Montag sind die Bestände um 1,2 Prozent auf 751,96 Tonnen zurückgegangen. Seit November 2008 ist das der niedrigste Stand. Mittlerweile liegen die Bestände im Fonds 5,8 Prozent unter dem Niveau zu Beginn des Jahres. Im vergangenen Jahr sind sie um 41 Prozent zurückgegangen.

Der Goldpreis soll stark fallen

Vor dem Hintergrund des abwertenden US-Dollars und der sinkenden Aktienkurse verteuerte sich Gold vergangene Woche aber es wird weiterhin mit niedrigeren Goldpreisen gerechnet. Es wird erwartet dass der Goldpreis, durch die Konjunkturerholung in den USA sowie die wahrscheinliche Beendigung der Anleihekäufe, belastet wird. Die Prognose wonach eine Unze Gold in 12 Monaten etwa 1050 Dollar wert sein soll, wurde diesen Monat von Goldman bekräftigt. Das Edelmetall notiert derzeit bei 1250 Dollar.

Goldnachfrage stark zurückgegangen

Im zweiten Quartal 2014 ist die gesamte Goldnachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gefallen. Die Nachfrage nach Schmuck ist im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 30 Prozent gefallen. Im Technologiesektor blieb die Nachfrage nahezu unverändert. Goldbarren und Münzen hingegen waren kaum noch gefragt wie der Rückgang von 56 Prozent verdeutlicht. Abflüsse aus Gold-ETFs und ähnlichen Produkten sorgten für einen von 16 Prozent. Zentralbanken haben Nettoeinkäufe von 117,8 Tonnen Gold getätigt, so dass hier im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Anstieg von 28 Prozent verzeichnet wurde. Im Investment hat sich die Goldnachfrage minimal um 4 Prozent gesteigert.

Bildquelle:© Rudolpho Duba / pixelio.de

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