Die Dividendensaison in Deutschland hat begonnen

Die Dividendensaison in Deutschland hat begonnenIn Deutschland beginnt die Dividendensaison im April. Daimler bezahlt mit 2,50 Euro 5 Cent mehr als im vergangenen Jahr. Andere Unternehmen wecken auch Hoffnungen auf gute Dividenden. Für Dividendeninvestoren erwarten Experten gutes Jahr. Analysten erwarten in den kommenden 12 Monaten von den Unternehmen weltweit höhere Ausschüttungen oder das diese zumindest auf dem gleichen Niveau wie bisher gehalten werden. In den kommenden Monaten wird das Dividendenwachstum der Firmen mit die wichtigsten Treiber für die Aktienkurse sein. Den Anlegern sind mittlerweile hohe Ausschüttungen wichtiger als steigende Aktienkurse, wie eine Umfrage unter den Aktionären der Deutschen Post zeigte. Für viele Anleger ist eine stabile Ausschüttung ein wichtiges Anlagekriterium. Die Grundregel der Geldanlage, Diversifikation, sollte von Dividendenjägern jedoch nicht vernachlässigt werden. Durch eine breite Streuung des Kapitals wird das Verlustrisiko gesenkt und die Dividendenerträge gesteigert.

Aktien im Portfolio öfter austauschen

Deutsche Anleger legen sich gerne heimische Wertpapiere ins Depot. Traditionell schütten die meisten deutschen Firmen die Dividenden im April und Mai aus. Wer auch in Aktien von ausländische Unternehmen investiert bekommt das ganze Jahr Dividenden. In Spanien werden Dividenden vor allem im Juli bezahlt, britische Firmen schütten mehrmals im Jahr Dividenden aus. Die Dividendenrendite von europäischen Aktien liegt derzeit bei 3,3 Prozent. Wer die Aktien im Portfolio regelmäßig austauscht kann jedes Jahr Ausschüttungen bis zu 9 Prozent einstreichen. Das Bäumchen-Wechsel-dich-Spiel ist für Privatanleger allerdings weniger zu empfehlen, weil es nicht nur Zeit sondern auch Gebühren kostet. An einem günstig zusammengesetzten Portfolio können Privatinvestoren auf jeden Fall über einen längeren Zeitraum festhalten.

Schwellenländer – interessante Wertpapiere

Interessante Wertpapiere finden Dividendenjäger auch in Schwellenländern. Polnische Aktien sollen laut Experten interessant sein. Investments in Griechenland und der Türkei hingegen sind sehr riskant. Für Investoren lohnt es sich nicht ausschließlich auf die Dividendenrendite von Aktien zu schauen. Diese steigt nicht allein durch hohe Ausschüttungen. Fallende Aktienkurse tragen auch einen Teil dazu bei. Hohe Renditezahlungen bieten nicht automatisch einen Renditevorteil. Unternehmen die keine echten Gewinne ausschütten greifen ihre Substanz an unter anderem um die Aktionäre milde zu stimmen, wenn schlechte Nachrichten erwartet werden. Das ist aber laut Experten der falsche Weg, denn Investoren sollten sich bei jeder Dividendenstrategie nach Unternehmen umschauen die sich stabile Ausschüttungen wirklich leisten können. Nach solchen Unternehmen suchen Manager von Dividendenfonds. Darüber hinaus wird nach Unternehmen mit steigenden Ausschüttungen Ausschau gehalten.

Bildquelle: @ Michael Grabscheit / pixelio.de

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