Brokerage – Fundstellen und was man beachten sollte.

brokerageAn dieser Stelle geht es um die Nutzung von Discount-Brokern, mithin Online Broker. Daraus ergibt sich bereits der Hinweis auf eine Fundquelle. Das Internet ist gefragt. Jede gängige Suchmaschine reagiert auf das Wort Broker oder Online Broker oder Brokerage. Dem Suchenden werden zahlreiche Anbieter aufgezeigt die da beispielsweise heißen können „comdirekt“, „Cortal Consors“, „ING-DIBA“, „Onvista Bank“, „flatex“ oder viele andere mehr.

Dieser oder jener geht bereits mit dem Ziel ins Internet, einen bestimmten Online Broker aufzurufen. Vielleicht, weil er diesbezüglich über Freunde oder Bekannte vorinformiert wurde oder gelesen hat. Dann kann man ggf. direkt die entsprechende Webseite eingeben und aufrufen. Es empfiehlt sich aber gerade für Einsteiger, einen Online-Broker-Vergleich vorzunehmen. Die Konditionen der Broker sind unterschiedlich, auch die Produktpalette und nicht zuletzt auch die Gestaltung der Plattformen, schlechthin die Performance.

Handel mit Wertpapieren

Wer den Online Broker nutzen möchte, um auf dieser Basis mit Wertpapieren zu handeln, sollte sich vergewissern, ob der von ihm beabsichtigte Handel über den betreffenden Broker überhaupt möglich ist.

Die sich ergebenden Fragen können sich wie folgt darstellen:

  1. Ist der Handel als Privatanleger gegeben.
  2. Ist börslicher und ggf. auch außerbörslicher Handel möglich.
  3. Ist ggf. der Handel mit ausländischen Werten möglich und wenn ja, an welchen Börsen.
  4. Welche handelbaren Wertpapiere stehen zur Verfügung.
  5. Wie ist die Situation mit Tools und Software.
  6. Welche Beratung wird angeboten.

Ohne Depot läuft nichts

Wie schon ausgeführt, gibt es eine Vielzahl von Online Brokern. Auch ein Weg über die Börse Frankfurt ist möglich. Aber auch dort ist der erste Schritt: Depot eröffnen.

Das ist per Internet und über das jeweilige Portal des Anbieters einfach und wird zudem, für jedermann verständlich, erklärt. Die Abwicklung erfolgt üblicherweise über das so genannte Postident-Verfahren. Erläuterungen dazu sind an anderer Stelle schnell zu finden.

Vor der Entscheidung ein Depot zu eröffnen sollte sich jeder genau über die damit im Zusammenhang stehenden Konditionen informieren und sich sicher sein, dass er die für ihn besten Bedingungen gefunden hat. Was sollte dabei eine Rolle spielen?

  1. Die Depotkosten. Es sind Anbieter zu finden, die solche kostenfrei gewähren.
  2. Manche Depots kosten Geld, wenn sie nicht regelmäßig genutzt werden.
  3. Sehr wichtig sind die Transaktionskosten. Und hier gibt es wiederum recht variantenreiche Arten die sich beispielsweise nach Auftragsgröße, Ordervolumen oder Mindestgebühren gestalten.
  4. Limitkosten. Für den Anleger ist sehr wichtig, Limits setzen zu können, sie zu ändern oder zu liquidieren. Hierfür werden ggf. Kosten berechnet. Das sollte gecheckt werden, denn das kann auch kostenfrei sein.

Teilausführungen

Das ist gerade für Anfänger zu beachten. Teilausführungen kommen dann vor, wenn ein erteilter Auftrag (Order) nicht mit einem Mal, sondern in Teilen ausgeführt wird. Das hängt zusammen damit, dass möglicherweise eine Order nicht auf ein ausreichend großes Gegenangebot stößt. Das kann u. U. zu Kosten führen, wenn solche Teilausführungen gesondert berechnet werden. Dieses Thema lässt sich von vornherein vermeiden, wenn ein Börsenplatz gewählt wird, bei dem üblicherweise keine Teilausführungen vorgenommen werden. Hierzu gehört u. a. die Börse Frankfurt bzw. die Abwicklung über Xetra.

Beratung

Gerade für Neulinge auf dem „Parkett“ ist es wichtig, Fragen stellen zu können und qualifizierte Antworten zu bekommen. Insofern sollte die Möglichkeit einer persönlichen, ersatzhalber die von telefonischen Beratungen, bestehen. Das ist in der Regel bei den Discount-Brokern garantiert.

Persönliche Angaben und Daten

Neben den persönlichen Daten wie Geburtsdatum und Adressdaten wird auch die Börsenerfahrung hinterfragt. Hierzu sind die depotführenden Institutionen verpflichtet. Das besagt das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Auskünfte bezüglich der Handelserfahrung können verweigert werden.

Nach der bezeichneten Gesetzesquelle sind die Banken und depotführenden Stellen verpflichtet, auf die Risiken hinzuweisen, die mit dem Handel von Wertpapieren verbunden sind. Insofern steht hinter dem Prozedere die Frage der Haftung. Und hier wollen sich die Banken natürlich den Rücken frei halten. So gibt es Discount-Broker, die eine Einteilung in Risikoklassen vorgenommen haben. Der Kunde selbst bestimmt hier, wie er sich diesbezügliche einordnet.

Bildquelle:
Gerd Altmann / pixelio.de

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