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| Bank | Verzinsung | Mindesteinlage | Anlagezeitraum | Einlagesicherung |
| keine | 12 bis 60 Monate | 85.000 britische Pfund | ||
| Festgeldkonto eröffnen | 1.000 € | 12 – 120 Monate | 100.000 € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 5.000 € | 1 Monat – 10 Jahre | 650 Mio. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 500 € | 6 – 120 Monate | 190 Mio. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 2.500 € | 3 – 120 Monate | 100.000 € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 500 € | 6 Monate | 100.000 € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 10.000 € | 6 – 72 Monate | 100.000 € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 2.500 € | 3 – 72 Monate | 280 Mio. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 5.000 € | 1 – 10 Jahre | 1,1 Mrd. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 10.000 € | 3, 6, 12 Monate | 1,3 Mrd. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 5.000 € | 12 – 48 Monate | 130 Mio. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 5.000 € | 3 – 60 Monate | 730 Mio. € | |
| Festgeldkonto eröffnen | 5.000 € | 1, 3, 6, 12 Monate | 8 Mio. € |
Das Festgeld
Was ist Festgeld?
Das Festgeld wird auch als Termingeld bezeichnet. Die Bezeichnung stammt aus dem Umstand, dass die Gelder über einen festgelegten Zeitraum angelegt werden. Der Mindestanlagezeitraum beträgt dabei einen Monat. Grundsätzlich kann darüber hinaus jeder gewünschte Zeitraum festgelegt werden.
Häufig werden die Gelder auch mit Kündigungsfristen versehen, die in der Regel einen Monat betragen. Bei diesen Anlagen wird dann von Kündigungsgeldern gesprochen. Bei diesen Geldern wird kein fester Zeitraum vereinbart. Die Mindestlaufzeit ergibt sich daher aus der Kündigungsfrist. Die Anlagezeiträume sind immer kurz- und mittelfristig. Die Geldanlage wird immer bei Banken durchgeführt. Vor Ablauf der vereinbarten Zeiträume oder vor Ablauf der Kündigungsfrist kann der Kunde nicht über die Gelder verfügen. Allerdings werden bei der Anlage bereits vor der Einzahlung die Zinsen festgeschrieben. Sie sind unabhängig von der jeweiligen Situation auf dem Finanzmarkt und können sich weder verringern noch erhöhen. Die Gutschrift erfolgt meistens am Ende der Laufzeit. Grundsätzlich verlängert sich die Laufzeit automatisch, wenn vom Anleger keine neuen Weisungen gegeben werden. Die neue Anlagezeit kann dann bis zur festgelegten Laufzeit der ursprünglichen Anlage reichen. Nach Ablauf der Laufzeit kann auch eine Umwandlung in ein Sichtguthaben erfolgen.
Wozu bietet die Bank ein Festgeldkonto an?
Die Festgelder sind eine Möglichkeit der Banken zur Beschaffung von Kapital. In der Regel werden die Kapitalmärkte für die Beschaffung genutzt. Hierbei erhalten die Kreditinstitute von anderen Kreditinstituten Gelder, die beim Kreditgeber überschüssig sind und daher vergeben werden können. Hierfür zahlen die Kreditnehmer dann Zinsen.
Um den Kapitalmarkt zu umgehen, werden die Gelder bei den Kunden beschafft. Sie werden – wie auch auf dem Kapitalmarkt – über einen festen Zeitraum ausgeliehen. Die Bank wirtschaftet mit diesen Geldern und vergibt damit Kredite, für die sie Zinsen erhält. Der Kunde wird dafür belohnt, indem die Kreditinstitute ihm Festgeldzinsen für diesen Zeitraum gewähren. Die Zinsen auf die Gelder sind normalerweise günstiger als die Zinsen auf dem Kapitalmarkt.
Wonach richten sich die Festgeldzinsen?
Daraus folgt auch, dass der gewährte Zinssatz den Sätzen auf dem Kapitalmarkt folgt. Je höher die Zinsen auf dem Kapitalmarkt sind, desto höher sind auch die Zinsen für die angelegten Gelder. Die Zinsen steigen dabei meistens in schlechten wirtschaftlichen Zeiten und sinken in guten Zeiten.
Grundsätzlich sind die Unterschiede zwischen Festgeldern und Tagesgeldern gering. Auch die Festgeldzinsen unterscheiden sich oftmals nur minimal. Ein großer Unterschied ergibt sich allerdings in der Flexibilität. Während das Festgeldkonto nicht jederzeit verfügbar ist, kann das Tagesgeld jederzeit abgehoben werden. Auch die kurzfristige Auflösung ist hier möglich. Daher gibt es beim Tagesgeld keine Mindestlaufzeiten. Zudem ist die Aufstockung ist beim Tagesgeldkonto möglich. Termingelder können weder aufgestockt noch verringert werden.
Beim Festgeld Vergleich die Bedingungen beachten
Beim Festgeld Vergleich spielen nicht nur die Festgeldzinsen eine Rolle. Die Gebühren für die Kontoführung schwanken stark. Viele Banken verlangen für die Führung der Konten keine Gebühren. Dies ist meistens bei den Privatbanken der Fall. Die Gebühren sind deshalb wichtig, da sie auch bei höheren Festgeldzinsen zu einer niedrigen Rendite führen können. Daher müssen sie von den Zinsen abgezogen werden. Dadurch kann ein anfangs schlechteres Angebot die bessere Alternative sein. Da die Gebühren unabhängig von der Einlagensumme sind, spielen sie ab einer individuell unterschiedlichen Einlagenhöhe allerdings keine Rolle mehr.
Beim Festgeld Vergleich muss darauf geachtet werden, ob noch weitere Gebühren anfallen, die die Festgeldzinsen drücken. Häufig verlangen die Banken nochmals Abschlussgebühren. Hierauf sollte sich ein Kunde nicht einlassen, da die Bank durch die Gelder einen Vorteil hat. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass das Geld nur unter ähnlichen Bedingungen verliehen wird, die auch auf dem Kapitalmarkt herrschen.
